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Stress in der Schwangerschaft: Wie es sich auf dein Baby auswirkt

Stress in der Schwangerschaft: Wie es sich auf dein Baby auswirkt

Ein neues Leben in sich zu tragen bedeutet einen Umbruch, welcher Unsicherheiten, Ängste und neue Herausforderungen mit sich bringt. Als werdende Mama sollte man sich davon nicht beirren und nicht von Sorgen, Hektik und Stress leiten lassen. Denn die Vorfreude auf dein kleines Wunder sollte stets überwiegen. Hier bekommst du hilfreiche Tipps gegen Stress in der Schwangerschaft und erfährst, wie sich dieser unter Umständen auf deinen Nachwuchs auswirken kann.

Stress hat viele Gesichter

Stress kann sich auf leisen Samtpfoten anschleichen und beispielsweise für Schlafprobleme sorgen. Es kann so weit gehen, dass der Stress nicht einmal bewusst als solcher wahrgenommen wird: Zwischen Meeting, Familie, Freunden, Haushalt & Co. hat man keine Zeit in sich hinein zu spüren. Es gibt weder Ruhepausen noch Gelegenheiten, die eigenen Gedanken einfach schweifen zu lassen oder Entscheidungen und Erlebnisse zu reflektieren. Denn ein überfüllter Terminkalender steht in unserer Gesellschaft an der Tagesordnung.

Pränataler Stress

Und dann wird man schwanger. Was nicht bedeutet, dass sich der Stress in Luft auflöst. Schwanger zu werden heißt, mit stressauslösenden Situationen und Gefühlen konfrontiert zu werden. Man stellt sich womöglich fragen und zweifelt: „Bin ich in der Lage eine gute Mutter zu sein? Ist mein Kind gesund?“ Hinzu kommt, dass Schwangere oft eine wandelnde Zielscheibe für ungefragte Ratschläge sind. Finanzielle Sorgen, gesundheitliche Beschwerden oder Schwangerschaftskomplikationen, die Liste der möglichen Stressoren ist lange. Stress einer werdenden Mama wird als pränataler Stress bezeichnet. Er ist unproblematisch, solange er nicht chronisch wird. Denn dann kann er neben der Mutter auch das ungeborene Kind schädigen.

Die Reise des Cortisols: Wie pränataler Stress auf ein Ungeborenes wirkt

In einer Stresssituation reagiert das zentrale Nervensystem des Körpers, indem es seine Aktivität steigert, wodurch Adrenalin ausgeschüttet wird. Die starke Stimulierung des Organismus mobilisiert die Energiereserven und stellt sie sofort zur Verfügung. Unser Körper hilft uns kurzfristig Enormes zu leisten – früher, um zu kämpfen oder zu flüchten. Wird Stress chronisch, erhöht sich über lange Zeit der Cortisolspiegel, bevor er sinkt und Erschöpfung verursacht.

Stress wirkt über das Fruchtwasser auf dein Baby

Das Cortisol teilt dem Fötus der werdenden Mutter mit, dass sie gestresst ist und das Kind fühlt mit. Über die Plazenta gelangt das Cortisol in das Fruchtwasser und zum Ungeborenen. Allerdings funktioniert die Plazenta mithilfe von Enzymen wie ein Filter, der dafür sorgt, dass die Stresshormone nur geringfügig bei dem Kleinen ankommen. Das Baby ist damit vor intensiven Stressreaktionen geschützt. Das übrige Cortisol reicht trotzdem aus, um eine Stressreaktion bei ihm zu verursachen: Das Herz schlägt schneller und die Blutzirkulation beschleunigt sich. Als mögliche Folgen von langfristigem pränatalem Stress werden psychische oder körperliche Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, diskutiert.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen pränatalem Stress und einem späteren Schreibaby?

Warum ein Neugeborenes ein Schreibaby wird, ist bisher nicht geklärt. Sicher ist: Die Einflüsse, die auf Schreibabys wirken, sind komplex. Die Ursachenforschung kramt in einer bunt gemischten Kiste. Dort werden äußere Einflüsse wie Familiendynamiken, Konflikte mit dem Partner oder der Herkunftsfamilie und soziokulturelle Faktoren unter die Lupe genommen. Jedoch wird der Blick auch auf den Nachwuchs gerichtet: Womöglich hat er Eigenschaften, die es ihm erschweren, Reize zu verarbeiten. Weitere Tipps, was du bei einem Schreibaby tun kannst, findest du hier.

6 Tipps gegen Stress in der Schwangerschaft

  1. Spaziergänge: Gehe regelmäßig an der frischen Luft spazieren. Idealerweise in der Natur oder im Park und sorge so für ausreichend körperliche Bewegung.
  2. Sprich über deine Sorgen: Tausche dich mit deinem/r Partner/in aus oder sprich mit einer Person deines Vertrauens über deine Sorgen und Ängste. Hole dir professionellen Rat bei deiner Hebamme oder deinem/r Arzt/Ärztin. Lasse dich von einer psychologischen Fachperson unterstützen, denn du bist nicht alleine.
  3. Achtsamkeit im Alltag: Integriere Autogenes Training, Meditation oder ähnliche Achtsamkeits- und Atemübungen in deinen Alltag.
  4. Entschleunige deinen Alltag: Lass Ruhe in dein Leben einkehren. Nimm dir nicht zu viele To Dos vor und bitte um Unterstützung, wenn dich Entscheidungen oder Aufgaben überfordern sollten.
  5. Gesunder Schlaf: Ausreichender und gesunder Schlaf ist für deine Gesundheit und die deines Babys das A und O. Sorge dafür, dass du erholsam und genügend schläfst.
  6. Digital Detox: Integriere eine handyfreie Zeit in deinen Tag. In diesem bestimmten Zeitraum verzichtest du auf digitale Medien und nimmst bewusst deine Umgebung wahr.

Ballast abwerfen: Schluss mit der Fehlersuche

Es lohnt sich, den Stress in der Schwangerschaft auf ein Minimum zu reduzieren, damit du den neuen bevorstehenden Alltag mit Baby möglichst gelassen bewältigen kannst. Sei geduldig mit dir und den neuen Herausforderungen. Werfe somit so viel Ballast wie möglich ab: Schluss mit Fehlersuche und hin zu Akzeptanz und Selbstliebe.

Stress in der Schwangerschaft: Wie es sich auf dein Baby auswirkt
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