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Babyschlaf: Wie viel Schlaf braucht ein Baby?

Babyschlaf: Wie viel Schlaf braucht ein Baby?

Gratuliere, du bist frisch gebackene Mama! Es warten nun viele große und kleine Herausforderungen auf dich. Du bist dir unsicher, wie viele Stunden Schlaf dein Baby braucht, um die ersten Wochen und Monate gut zu überstehen? Du möchtest deinem kleinen Schatz die idealen Routinen für einen erholsamen Babyschlaf bieten? Dann bist du hier richtig! Denn um dieses Thema geht es in diesem Blogbeitrag.

Babyschlaf ist eine komplexe Thematik

Eines gleich vorab: Eine exakte Antwort bzw. eine Musterlösung gibt es nicht. Alle Informationen basieren auf Referenzwerten. Der Grund ist simpel: Jedes Baby ist einzigartig. Folglich gelten die Referenzwerte für den Durchschnitt. Weil Schlaf in erster Linie der körperlichen und seelischen Erholung dient, ist logisch, dass ein Baby mehr, ein anderes Kind weniger Zeit braucht, um sich eben diese zu gönnen. Dennoch ist wichtig anzumerken, dass Schlaf für Neugeborene und Kinder eine andere Rolle spielt als im Erwachsenenalter. Erholsamer und ausreichender Babyschlaf ist notwendig, für eine gesunde Entwicklung des Kindes.

Ruhige & harmonische Umgebung schaffen

Da ein Neugeborenes jedoch noch keinen Rhythmus hat und es alles erlernen muss, braucht es eine führende Hand, die passende Rahmenbedingungen für einen erholsamen Babyschlaf schafft. Um gute Schlafbedingungen zu realisieren, ist deshalb vor allem eine ruhige Umgebung wichtig, die dem Kind Sicherheit und Harmonie spendet. Hier kann der Säugling ankommen und die neue Welt außerhalb von Mamas Bauch kennenlernen.

Der Schlafbedarf eines Babys

Wie viel Schlaf ein Neugeborenes täglich benötigt, ist stets individuell zu betrachten. Denn jedes Baby benötigt seine eigene Zeit, um sich an einen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Säuglinge weisen ein besonderes Schlafverhalten auf, da sie periodisch schlafen, das bedeutet, sie schlafen nicht nur nachts, sondern auch mehrere Male über den Tag verteilt. Um eine gute Orientierung zu erhalten, wie viel ein Baby schlafen sollte, gibt es folgende Durchschnittswerte, die zur Übersicht helfen:

Babyschlaf: Wie viel Schlaf braucht ein Baby?

Schlafbedarf: 0 bis 3 Monate

Insgesamt sollte ein Neugeborenes zwischen 16 und 18 Stunden schlafen. Ein Säugling kennt für gewöhnlich fünf bis sechs Schlafphasen über den Tag und die Nacht verteilt.

Schlafbedarf: 3 Monate

Ab einem Alter von 3 Monaten beginnen Babys mehr in der Nacht zu schlafen. Die Schlafphasen tagsüber nehmen ab. Die tägliche Schlafdauer sollte 14,5 Stunden betragen.

Schlafbedarf: 6 bis 9 Monate

Babys im Alter von sechs bis neun Monaten benötigen 14,2 Stunden Schlaf pro Tag. In diesem Alter beginnen sie auch mit einer nächtlichen Durchschlafzeit zwischen sechs und acht Stunden.

Schlafbedarf: 12 Monate

Die meisten 1-jährigen Kinder benötigen tagsüber nur noch zwei kurze Schlafperioden und schlafen täglich insgesamt 14 Stunden.

Schlafbedarf: Kleinkind

Im Alter von 18 Monaten schläft der Großteil der Kinder lediglich einmal tagsüber. Die benötigten Schlafstunden reduzieren sich auf 13,5 Stunden pro Tag.

Schlafbedarf: 2 Jahre

Nur wenige Kinder können ab ihrem 2. Lebensjahr gänzlich auf den Tagesschlaf verzichten. Jedoch kann dies von Kind zu Kind variieren. Ein etwa 2-jähriges Kleinkind braucht im Durchschnitt 13 Stunden Schlaf.

Mit jedem weiteren Lebensjahr sinkt der Schlafbedarf kontinuierlich und die nächtlichen Schlafphasen verlängern sich.

Mittagschlaf - Ein wichtiges Ritual

Auch mit dem Mittagsschlaf verhält es sich so individuell, wie mit jedem Kind selbst. Viele 3-jährige Kinder oder sogar Grundschüler bestehen noch auf ihren Mittagsschlaf. Hier spielt natürlich Gewöhnung eine Rolle. Dies ist definitiv nicht ungewöhnlich, denn die Bandbreite an persönlichen Bedürfnissen ist groß.

Richtiger Babyschlaf will gelernt sein

Verlässlichkeit und Geborgenheit sind zwei Attribute, welche zur Erlernung eines gesunden und vor allem wohltuenden Schlafes beitragen. Ein wohlbehütetes Kleinkind schläft friedlicher als ein gestresstes, eventuell sogar hungriges Kind.

Auch Themen wie Ernährung oder Aktivität des Säuglings spielen für den Schlaf eine wesentliche Rolle. Falsche, zu wenig oder zu viel Nahrung stören den Schlaf. Ebenso beeinträchtigt eine ungemütliche Umgebung, zum Beispiel aufgrund von Lärm oder einer ungeeigneten Schlafunterlage, den erholsamen Schlaf. Infolgedessen wird das Kind unter Umständen sogar von Schmerzen geplagt. Die Wunderwiege beispielsweise eignet sich bestens für erholsamen Babyschlaf.

Feste Zeiten & Routinen für erholsamen Babyschlaf

Das Durchschlafen ist ein komplexes Themengebiet. Die meisten Erwachsenen erleben hierbei selbst größte Schwierigkeiten. Und wissen nur allzu gut, wie ungünstig sich ein schlechter Schlaf auf das persönliche Wohlbefinden auswirken kann. Gewohnheiten und Routinen steigern die Chancen auf einen guten Schlaf, ohne störende Unterbrechungen.

Ein regelmäßiger Tagesablauf ist bereits im Kleinkindesalter von großer Bedeutung. Denn wiederkehrende Abläufe verhelfen Kindern zu einem leichteren, gesünderen Babyschlaf.

Beispiele für Routinen:

  • Ein immer gleich bleibender Essens-Rhythmus,
  • Abend- oder Einschlafrituale, wie z.B. das Vorlesen einer Geschichte
  • gleich bleibende Schlafens- und Aufsteh-Zeiten

Was auf den ersten Blick paradox scheint: Auch ein gelangweiltes Kind kann schlechter in den Schlaf finden, beziehungsweise leidet unter einer schlechteren Schlafqualität als ausgepowerte Altersgenossen.

Babyschlaf trainieren

Gesunder Schlaf kann tatsächlich "trainiert" werden. Dennoch gibt es für den richtigen Schlaf leider kein "Patentrezept", auch nicht für die Kleinsten unter uns. Doch mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl können Eltern ihren Beitrag dazu leisten, dass ihre Schützlinge seelenruhig schlafen. In diesem Sinne: Schlaft gut und träumt süß!

Babyschlaf: Wie viel Schlaf braucht ein Baby?
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