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Co-Sleeping: Vorteile & Praxis-Tipps

Co-Sleeping: Vorteile & Praxis-Tipps

Die Mehrheit der Eltern möchte ihr Neugeborenes nicht alleine im Kinderzimmer schlafen lassen. Denn die nächtliche Nähe zu Mama und Papa mittels Co-Sleeping gibt dem Kind unter anderem sehr viel Geborgenheit. Und ist für Eltern darüber hinaus auch sehr praktisch, da der Nachwuchs in seinen ersten Lebensmonaten häufig in der Nacht aufwacht, weil sich Hunger oder Durst melden. Befinden sich die Eltern dann in unmittelbarer Nähe, lässt sich das Stillen oder Füttern im Halbschlaf durchführen. Anschließend kann es schnell mit dem Schlummern weitergehen.

Was ist Co-Sleeping?

Co-Sleeping beschreibt das gemeinsame Schlafen von Eltern und Baby in einem Schlafzimmer. Dabei kann das Baby beispielsweise im Elternbett schlafen oder in einem Beistellbettchen, welches an das Elternbett angrenzt. Aus evolutionärer Sicht ist Co-Sleeping die natürlichste Art des Kinderschlafes, weil sie bereits von den ersten Menschen praktiziert wurde. Wenn die Kinder die Nacht im Bett der Eltern verbringen, zählt dies in vielen Kulturen somit zu den natürlichsten Dingen der Welt.

Co-Sleeping bietet diese Vorteile:

Die nächtliche Nähe ist nicht nur förderlich für eine starke Beziehung zu deinem Nachwuchs, sondern bietet weitere Vorteile:

  • In der Nacht ist nicht nur Kuscheln angesagt, sogar schon die räumliche Nähe kann die Bindung zu deinem Baby stärken.
  • Babys, die ihre Nacht im elterlichen Bett verbringen, können direkt im Bett gestillt werden. Die Mutter muss somit nicht aufstehen, sondern kann im wohlig-warmen Bett den Kontakt zu ihrem Kind genießen.
  • Studien zufolge verringert Co-Sleeping das Risiko des plötzlichen Kindstodes.

Positive Auswirkungen auf Babyschlaf

Auch bei Säuglingen, die häufig schreien, kann Co-Sleeping wahre Wunder bewirken. Schlaflabor-Studien konnten belegen, dass Säuglinge im Bett der Eltern seltener schreien als Kinder, die ihre Nacht im eigenen Bett verbringen müssen. Diese Studien konnten zudem zeigen, dass Säuglinge, die bei ihren Müttern schlafen, häufiger in der Nacht wach werden als Babys, die allein schlafen. Jedoch finden sie schneller und ohne großes Geschrei wieder in den Schlaf.

Interessant ist auch, dass Säuglinge, die bei ihren Müttern schlafen, in der Nacht länger und doppelt so oft an der Brust trinken. Im Gegensatz zu Sprösslingen, die alleine schlafen. Dies bedeutet, dass diese Babys nachts auch mehr Kalorien zu sich nehmen. Was sowohl auf das Immunsystem als auch auf die Gewichtszunahme positive Auswirkungen hat.

Die Eltern dürfen sich am Morgen über eine ausgeruhte Nacht freuen und sich tagsüber uneingeschränkt ihren Pflichten des Alltags widmen. Die Kinder hingegen dürfen von Anfang an Geborgenheit erfahren und eine gesunde Beziehung zum Schlafen entwickeln.

Das solltest du beim Co-Sleeping beachten:

  • Das Bett muss eine feste Matratze haben. Als Schlafort sollte kein Sofa oder kein sporadisches Bettenlager dienen.
  • Ein Wasserbett eignet sich nicht als Schlafort für Co-Sleeping.
  • Verzichte auf unnötige Kissen, Kuscheltiere und Decken. Das Motto lautet: Weniger ist mehr!
  • Achte auf eine angenehme Raumtemperatur zwischen 16 bis 18 Grad Celsius.
  • Eine Matratze ohne Liegekuhle, keine Bettritze.
  • Eltern sollten nicht gesundheitlich eingeschränkt sein.
  • Achte auf die Schlafposition deines Babys. Die Rückenlage ist die optimalste Schlafposition.
  • Wenn die Eltern im gemeinsamen Bett schlafen, sollte kein Alkohol oder Zigaretten konsumiert werden.

Alternativen zum klassischen Familienbett

Ein Beistellbett

Aus welchen Gründen auch immer: Nicht jede Familie sieht in einem großen Familienbett die perfekte Nachtroutine für sich. Selbstverständlich gibt es hierzu auch Alternativen. Zu denken ist beispielsweise an ein Beistellbett. Hierbei wird das separate Babybettchen nahe an das Bett der Eltern gestellt. Der Nachwuchs kann also die Nähe der Eltern genießen, verfügt aber dennoch über einen eigenen Schlafbereich.

Ein eigenes Babybett

Eine Alternative zu einem großen Matratzenlager ist auch ein separates Babybett, welches neben das Bett der Eltern gestellt wird. Dies bietet sich vor allem bei größeren Schlafzimmern an. Wenn der Nachwuchs dann älter wird, lädt das elterliche Bett vielleicht für ein Kuschel-Ritual am frühen Morgen ein. Wohingegen ein gemütliches Kinderbett der Rückzugsort für den Sprössling in den Nachtstunden ist.

Anspruchsvolle Schlummerer?

Falls dein Baby grundsätzlich schwer in den Schlaf findet und ein anspruchsvoller Schlummerer ist, dann kann die automatische Federwiege von Wunderwiege die Lösung sein. Die Wunderwiege schwingt dein Baby mit sanften Auf- und Abbewegungen in einen erholsamen Schlaf. Die Bewegungen erinnern dein Baby an die Zeit in Mamas Bauch. Die Wunderwiege kann auch problemlos getestet werden.

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